Laufend Gutes tun

Thomas Meßner, Andreas Max und Frank Roß (auf dem Foto von links nach rechts) sind bestimmt die ungewöhnlichsten Fliesenleger der Welt: Als „Sportwerker“ düsten die drei aus dem nordrhein-westfälischen Düren am 3. Juni 2018 in Venedig bei der „Challenge Venedig“ über die Ironman-Distanz. Hinter der Aktion steckt aber nicht nur sportlicher Ehrgeiz, sondern vor allem soziales Engagement.

Laufend Gutes tun: „Sportwerker“ im Interview mit profil

Wer sind die „Sportwerker“?
Thomas Meßner: „Das sind zunächst Frank Roß, Andreas Max und meine Wenigkeit. Wir sind alle drei Fliesenleger und kennen uns seit vielen Jahren. Als ,Sportwerker‘ stellen wir uns sportlichen Herausforderungen und sammeln Spenden für den guten Zweck. Zuletzt starteten wir bei der Challenge Venedig. Der Verein ‚Die Sportwerker‘ befindet sich derzeit in der Gründung.“


Wie sind Sie auf die Idee der „Sportwerker“ gekommen?
Meßner: „Es begann mit einer Wette im Oktober 2017. Frank wollte 20 Kilo abnehmen, Andreas einen Marathon laufen. Ich weitete die Wette aus und schlug vor, am Triathlon in Venedig teilzunehmen. Frank sollte schwimmen, Andreas laufen und ich übernahm das Fahrradfahren. Wir waren uns schnell einig, dass wir das nicht nur für uns machen wollten. Inspiriert von Peter Borsdorff, der sich mit seiner Aktion ‚Running for Kids‘ im Kreis Düren bereits seit vielen Jahren für Kinder engagiert, beschlossen auch wir, unsere sportliche Aktivität der guten Sache zu widmen. So sammelten wir in Venedig für eine Familie, die bei einem tragischen Autounfall die Mutter verloren hatte.“


Veranstalten die „Sportwerker“ auch selbst Sportevents?
Meßner: „Aktuell nehmen wir nur an Veranstaltungen teil. Langfristig können wir uns aber vorstellen, eigene Events zu organisieren.“


Wie funktioniert das ganz praktisch mit dem Spendensammeln?
Meßner: „Indem wir die Leute direkt ansprechen. Wir bekommen Spenden von Privatleuten, unseren Kunden und der Industrie. Eine Mindestgrenze haben wir nicht. Jeder gibt das, was er geben kann und möchte.“


Für wen sammeln die „Sportwerker“ Spenden?
Meßner: „Hauptsächlich sammeln wir für Kinder. Festgelegt sind wir da aber nicht.“

 

Wie fühlt sich dieser Mix aus „Sport machen“ und „etwas Gutes tun“ für Sie persönlich an?
Meßner: „Es ist ein ganz tolles Gefühl, die eigene Passion, in unserem Fall den Sport, mit einem wohltätigen Zweck zu verknüpfen. So tut man nicht nur sich selbst was Gutes, sondern auch Menschen, die Hilfe gut gebrauchen können.“


Wie viele Vereine beziehungsweise notleidende Menschen haben Sie schon unterstützt?
Meßner: „Bisher gab es zwei Projekte, die wir aktiv unterstützen konnten. Weitere stehen aber schon in der Pipeline.“


Was ist Ihr nächstes Projekt?
Meßner: „Wir haben vor Kurzem eine Sponsoringvereinbarung mit der IKK classic getroffen. Die IKK classic unterstützt uns bei unseren Vorbereitungen auf den ,Challenge Roth‘-Triathlon, der nächstes Jahr stattfinden wird. Im Bereich Prävention wollen wir gemeinsam mit der IKK classic andere Handwerker auf unsere Sache aufmerksam machen und dazu motivieren, selbst sportlich aktiv zu werden. Ein beispielhaftes Event unter dem Titel ,Gesundes Handwerk – Wirtschaftsfaktor Motivation: So halten Sie Ihr Team gesund‘ findet am 7. November bei der Handwerkskammer Aachen statt: Da sind wir zu Gast bei der zugehörigen Podiumsdiskussion  wir freuen uns schon drauf!“

Es sind noch Plätze frei!

Das Seminar „Gesundes Handwerk – Wirtschaftsfaktor Motivation: So halten Sie Ihr Team gesund“ findet am Mittwoch, 7. November, von 18 bis 20:30 Uhr im Konferenzraum der Handwerkskammer Aachen, Sandkaulbach 21, 52062 Aachen, statt. Es sind noch Plätze frei! Zur Anmeldung geht es hier!

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Bildnachweis Header: © Die Sportwerker


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