Gut zu wissen

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  • Dienstliche Anfragen sind im Urlaub tabu!
  • IHK Berlin: Umfrage zur Digitalisierung der Arbeitswelt 
  • Betriebe im Lampen-Fieber

Dienstliche Anfragen sind im Urlaub tabu!

Das Unternehmen steht kurz vor der Insolvenz. Oder brennt ab. Oder: Eine äußerst wichtige Produktion hakt, weil ein äußerst wichtiges Passwort fehlt. Das alles sind echte Notfälle, in denen ein Chef seinen Mitarbeiter im Urlaub anrufen darf. Ansonsten gilt: Urlaub ist Urlaub. Und ein Urlaub ist keine Erholung, wenn ein Mitarbeiter mit dienstlichen Anfragen rechnen muss. Von diesen sollte ein Chef auch absehen, denn das ist nicht nur invasiv, eine Grenzüberschreitung und rein menschlich verwerflich, sondern verstößt schlicht und ergreifend gegen geltendes Recht. Im Bundesurlaubsgesetz, Paragraf 8, heißt es unmissverständlich: „Während des Urlaubs darf der Arbeitnehmer keine dem Urlaubszweck widersprechende Erwerbstätigkeit leisten.“ Anrufe, WhatsApp-Nachrichten oder Mails vom Chef dürfen ignoriert werden, das Dienst-Handy bleibt am besten direkt zuhause. Wandert es doch in den Koffer und wird ein Mitarbeiter trotzdem während seiner Ferien für den Betrieb tätig, kann er einen zusätzlichen Urlaubstag verlangen.

IHK Berlin: Umfrage zur Digitalisierung der Arbeitswelt

Mann mit Laptop in einer Werkshalle

Bildnachweis: © Hinterhaus Productions/Getty Images

„Wie verändert die Digitalisierung die Arbeit in Ihrem Unternehmen?“ So lautet das Thema einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer in der Hauptstadt (IHK Berlin). Mitmachen kann jeder Berliner Bürger oder User, der eine, für die Arbeitswelt relevante Verbindung zu Berlin hat. Und Antworten geben will auf Fragen wie diese: Welche konkreten Beschäftigungseffekte durch die Digitalisierung erwarten wir in der Hauptstadt? Welche Kompetenzen brauchen Mitarbeiter in der digitalisierten Arbeitswelt? Wie finden und entwickeln Unternehmen die besten Fachkräfte, um für die Zukunft gewappnet zu sein? Welche Herausforderungen sind mit mehr Flexibilität und Verantwortung verbunden? Welche Chancen bieten digitale Arbeitsformen auch zur Entlastung der Mitarbeiter? Wie die IHK Berlin informiert, wird das Darmstädter Wirtschaftsforschungsinstitut (WifOR) die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung nach Branchen und Berufsgruppen in der Prognose bis zum Jahr 2030 exklusiv für Berlin berechnen. Neugierig geworden? Zur Umfrage geht es hier!

Betriebe im Lampen-Fieber

Allein in zwei Dritteln aller deutschen Büros, so schätzen Experten, soll die Beleuchtung nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen – und das geht ins Geld. Von der oft unzureichenden Lichtquelle einmal abgesehen verursachen alte Lampen hohe Wartungs- und Betriebskosten, sie entsprechen nicht den heute geltenden gesetzlichen Anforderungen und Normen, verbrauchen zu viel Energie, und kaputte Fassungen und brüchige Kabel sind ein Sicherheitsrisiko. Wer das Beleuchtungssystem in seinen gewerblichen Räumen mithilfe eines qualifizierten Innungsfachbetriebes grundlegend saniert, schafft damit nicht nur eine bessere Atmosphäre, sondern spart auch bis zu 80 Prozent Energiekosten ein. Möglich machen dies effiziente, sparsame und langlebige LEDs, die man in ein intelligentes Lichtmanagement einbinden kann, mit denen man das Licht etwa durch Sensoren oder Präsenzmelder steuern kann; so kommt es nur zum Einsatz, wenn es auch wirklich gebraucht wird. Für eine neue Betriebsbeleuchtung gibt es übrigens Förderprogramme, zum Beispiel vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

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