Die IKK-Gesundheitsexperten

Sie haben abgestimmt. Unsere Expertin antwortet. Katja Keller-Landvogt erklärt, warum Arbeit ein Gesundheitsfaktor für ältere Menschen ist – und für alle anderen auch!

Warum ist Arbeit auch wichtig für die seelische Gesundheit älterer Angestellter?

 

„Arbeit ist generell gesehen für Menschen aller Altersklassen ein Gesundheitsfaktor. Studien zeigen, dass Erwerbstätige durchschnittlich gesehen gesünder sind als Erwerbslose, besonders, was psychosomatische Erkrankungen angeht. Denn: Arbeit gibt dem Tag Struktur, einen geregelten Ablauf, sie ermöglicht die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, gibt den Menschen das Gefühl, dazuzugehören, gebraucht zu werden und etwas Sinnvolles zu tun. Somit stärkt sie das Selbstwertgefühl und ist identitätsstiftend, und durch die Anerkennung für ihre Leistungen erfahren die Menschen Wertschätzung.

 

All dieser positiven Aspekte sollten sich Arbeitnehmer bewusst sein, also nicht nur die Belastung durch die Arbeit wahrnehmen, sondern auch die Ressourcen; wer seine Arbeit schätzt, bewältigt Stress besser. Was können Arbeitgeber tun, um den Gesundheitsfaktor von Arbeit bewusst zu fördern? Sie können die Arbeitsbedingungen in ihren Betrieben gesundheitsfördernd gestalten; die IKK classic bietet hierfür effektive BGM-Maßnahmen an.

 

Das bereits angesprochene Gefühl, gebraucht zu werden, und der damit verbundene gestärkte Selbstwert sind gerade für ältere Angestellte wichtig. Denn Altern wird leider immer noch landläufig mit dem Verlust von Leistungsfähigkeit assoziiert; zu viele Menschen haben das immer noch verinnerlicht, dabei ist eine solch defizitäre Einstellung längst überholt. Die kognitive Leistungsfähigkeit älterer Angestellter nimmt kaum ab und kann zudem trainiert werden. Mit dem Alter eines Mitarbeiters steigen in der Regel seine Sozialkompetenz und seine Fähigkeit, Probleme zu lösen. Ebenso nimmt sein Erfahrungswissen zu und eine damit verbundene Gelassenheit.

 

Natürlich ist es richtig, dass die körperliche Leistungsfähigkeit abnimmt. Mit Blick auf den demografischen Wandel sollten sich Betriebe auf die sich verändernden Stärken und Schwächen ihres Personals einstellen. Die IKK classic bietet ab dem Frühjahr 2019 ein neues Tool, mit dem Betriebe prüfen können, inwieweit sie dem demografischen Wandel gewachsen sind. Neben einer Analyse der Altersstruktur ist das Besondere bei diesem Tool die Qualifikationsbedarfsanalyse. Hier geht es in erster Linie um die Fragen: Welche Mitarbeiter haben welche Qualifikationen? Wer scheidet voraussichtlich wann aus dem Unternehmen aus? Und wen muss ich dementsprechend wie qualifizieren, um auf dem Markt weiterhin gut aufgestellt zu sein?

 

Die ermittelten Ergebnisse können Betriebsinhabern zum Beispiel dabei helfen, einen Fort- und Weiterbildungsplan für die nächsten Jahre aufzustellen. So können sie rechtzeitig dafür sorgen, dass wichtige Qualifikationen weiterhin erhalten bleiben. Darüber hinaus sind sie aber auch eine optimale Voraussetzung, um gemeinsam mit dem Gesundheitsmanager der IKK classic über ganz individuelle Maßnahmen zur Zukunftssicherung des Betriebs nachzudenken: Welche Belastungen kann ich verändern oder verringern, um Mitarbeiter gesund zu halten? Ein ausführliches Interview dazu mit meinem Kollegen Björn Stark gibt es hier!“

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