Gut zu wissen

Gut zu wissen

  • Trendumfrage: Immer mehr Arbeitnehmer möchten ihren Hund mit zur Arbeit nehmen
  • Wie eine kostenlose Software Handwerkern bei der Abfalldokumentation hilft
  • Was Inhaber rund um die Unternehmensnachfolge beschäftigt
  • Warum elektronische Registrierkassen übersichtlich zu dokumentieren sind

Großer Wunsch: Hund am Arbeitsplatz

Immer mehr Deutsche wünschen sich Hunde am Arbeitsplatz. Zu diesem Ergebnis kam die „Trendumfrage 2017“ des Tiernahrungsherstellers Purina. 70 Prozent der Hundehalter würden ihren Vierbeiner gerne regelmäßig mit zum Job nehmen, wenn es der Arbeitgeber erlauben würde, davon 45 Prozent am liebsten täglich. Fast jeder Zweite würde dafür sogar auf einen Teil seines Gehalts verzichten. Ein Drittel der Befragten gab an, dass sie sogar den Job wechseln würden, wenn der Hund am neuen Arbeitsplatz mit dabei sein dürfte. Für diese jährliche repräsentative Studie befragte der Heimtierspezialist mehr als 1.000 Tierhalter in Deutschland. Demnach wollen inzwischen weit mehr Arbeitnehmer ihren Hund bei der Arbeit haben: 2012 waren es noch 29 Prozent der Hundehalter. 2017 hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. Derzeit dürfen 20 Prozent der Deutschen ihren Hund mit zur Arbeit bringen. Weitere Ansichten der Befragten in der Trendumfrage: Hunde im Büro schaffen eine entspannte Arbeitsatmosphäre (42 Prozent), senken das Stresslevel (37 Prozent) und fördern die Motivation am Arbeitsplatz (31 Prozent).

Abfalldokumentation: kostenlose Software für Handwerker

Das Foto zeigt Abfall

Es gibt neue Regeln
für Handwerksbetriebe.

© Luis Diaz Devesa/Getty Images

Abfall trennen, nachsortieren, erfassen, dokumentieren: Die seit August 2017 bestehenden Neuerungen der Gewerbeabfallverordnung bescheren den meisten Handwerksbetrieben einen deutlichen Mehraufwand, da neue Regeln zu beachten sind. So verlangt unter anderem die Methodik der Entsorgung verschiedene Belege, die je nach Menge der aufkommenden Abfälle auf einzelne Baustellen angepasst werden müssen. Erleichterung bietet eine kostenlose Software, entwickelt von dem Softwarehaus Kenroads Intelligent Systems GmbH und den Baugewerblichen Verbänden gemeinsam mit der Handwerkskammer Düsseldorf. Die Abfallsoftware für Windows-Betriebssysteme leitet Handwerksbetriebe Schritt für Schritt durch die notwendigen Dokumentationsinhalte. Zusätzlich stehen Informationstexte und Anleitungsvideos zur Verfügung. Hier können Interessierte die Software gratis herunterladen (Bereich „Handwerker-Software zur Gewerbeabfallverordnung“). Fragen beantwortet Technologieberater Tobias Werthwein unter Telefon 0211 8795-357.

Unternehmensnachfolge in Zahlen

Zwei Handwerker in einer Werkstatt

61 Prozent der Inhaber in Deutschland planen eine Unternehmensnachfolge.

© bokan76/Getty Images

Interessante Einsichten in die Nachfolge-Handhabungen in Deutschlands mittelständischen Unternehmen gibt eine neue Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Laut den erhobenen Zahlen planen rund 842.000 Inhaber, binnen der nächsten fünf Jahre aus ihrem Geschäft auszusteigen. 61 Prozent von ihnen möchten ihren Betrieb an einen Nachfolger übergeben, knapp 36 Prozent (rund 300.000) gehen davon aus, die Firma zu schließen. 236.000 Inhaber beabsichtigen, die Übergabe bis Ende 2019 durchzuführen – obwohl 100.000 sich über den konkreten Nachfolger noch nicht im Klaren sind; womöglich aus sentimentalen Gründen, schlussfolgern die Studienautoren. 54 Prozent der Mittelständler können sich vorstellen, den Betrieb an jemanden aus der Familie zu übergeben, 42 Prozent ziehen externe Käufer in Betracht, 25 Prozent Mitarbeiter aus der eigenen Belegschaft. Die beste Vorbereitung der Übergabe erfolgt laut Studie, wenn der Nachfolger ein Familienmitglied ist. Ist die Nachfolge gesichert, ist die Investitionsbereitschaft der scheidenden Inhaber am höchsten: nämlich doppelt so hoch wie bei Unternehmen, in denen die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind. Die Bereitschaft, zu investieren, sinkt dann um bis zu 39 Prozent. Ein demografischer Ausblick: Die Inhaber mittelständischer Unternehmen hierzulande werden älter. 60 Prozent von ihnen sind aktuell älter als 50 Jahre. Vor 15 Jahren waren es noch 35 Prozent. Im Gesamtdurchschnitt sind die Inhaber 51 Jahre alt und gehen mit 68 Jahren in Rente.

Unangekündigte Finanz-Kontrollen

Das Foto zeigt eine Registrierkasse

Elektronische Registrierkassen
erfordern eine detaillierte Dokumentation.

© Hero Images/Getty Images

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Jedes Unternehmen, das ein Datenverarbeitungssystem beziehungsweise eine elektronische Registrierkasse nutzt, ist zu einer übersichtlichen Dokumentation verpflichtet. Das bedeutet, dass Inhalt, Aufbau, Ablauf und Ergebnisse des Datenverarbeitungsverfahrens vollständig und schlüssig ersichtlich sein müssen. Ist diese Dokumentation nicht oder nicht ausreichend vorhanden, kann das ein schwerwiegender Mangel sein, sofern ansonsten Nachprüfbarkeit und Nachvollziehbarkeit nicht gewährleistet sind. Hintergrund ist die „Kassen-Nachschau“: Seit dem 1. Januar 2018 können Finanzbeamte die Kassen von Betrieben unangekündigt und während der üblichen Geschäfts- und Arbeitszeit überprüfen, indem sie die Daten elektronischer Registrierkassen auslesen, Aufzeichnungen offener Ladenkassen auf Korrektheit kontrollieren, die Kassen und ihre Handhabung in den Geschäftsräumen beobachten und unangekündigt Testkäufe tätigen. Ausweisen müssen sie sich im Vorfeld nicht. Auf Verlangen müssen Steuerpflichtige ihre Aufzeichnungen, Bücher und sonstigen mit der Kassenführung zusammenhängenden Unterlagen vorlegen und Auskunft geben. Auch einen Kassensturz kann eine „Kassen-Nachschau“ mit sich bringen. Dabei wird der tatsächlich gezählte Kassenbestand mit den Aufzeichnungen verglichen und überprüft. Ungereimtheiten können einen Übergang zur Außenprüfung oder eine Schätzung von Besteuerungsgrundlagen nach sich ziehen.

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