Gut zu wissen

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  • Zum Girls’ Day geben Betriebe Schülerinnen Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
  • Website, Software, 3-D-Druck: Digitale Technologien erobern das Handwerk.
  • Aktuelles aus dem Datenschutzrecht: Ab dem 25.05.2018 gelten neue Regelungen.

Reine Mädchensache

Der nächste „Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag“ lockt am 26. April 2018: Deutschlandweit laden Betriebe, Unternehmen und Organisationen Schülerinnen ab Klasse 5 ein, Berufe in Handwerk, Technik und Naturwissenschaften zu erkunden. Bereits seit Anfang Dezember 2017 können Betriebe ihre Plätze für ein Ein-Tages-Praktikum in den Girls’-Day-Radar eintragen. Der Einsatz lohnt sich: Seit 2001 haben mehr als 1,8 Millionen Mädchen daran teilgenommen, und zwar mit Erfolg. 40 Prozent der Interessentinnen möchten in dem Beruf, den sie am Girls’ Day kennengelernt haben, ein Praktikum machen oder eine Ausbildung beginnen. Rund ein Drittel der Unternehmen, die mehrfach beim Girls’ Day aktiv waren, haben Bewerbungen von ihren ehemaligen Girls’-Day-Teilnehmerinnen erhalten. Die Evaluationsergebnisse zeigen außerdem, dass Mädchen naturwissenschaftliche und technische Berufe besonders ansprechend finden, wenn sie erleben, dass die Aufgaben in diesen Berufen Spaß machen, abwechslungsreich sind und mit Menschen zu tun haben.

Handwerksbetriebe begrüßen die Digitalisierung

Digitale Technologien boomen – auch im deutschen Handwerk. Das ergab eine gemeinsame Untersuchung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) und des Digitalverbandes Bitkom. 95 Prozent aller befragten Handwerksbetriebe nutzen eine eigene Website, 58 Prozent wenden Softwarelösungen an, um ihre betrieblichen Abläufe zu steuern, und 25 Prozent bevorzugen den Einsatz moderner digitaler Technologien wie etwa 3-D-Drucker. Als größten Vorteil geben 91 Prozent der Befragten an, mithilfe digitaler Anwendungen die Verteilung und Lagerung ihrer Arbeitsmaterialien optimieren zu können. Dachdecker könnten beispielsweise ein Haus mit einem 3-D-Scanner ausmessen und aufgrund der gewonnenen Daten dann exakt so viele Dachziegel bestellen, wie sie auch wirklich für das Haus benötigen. 81 Prozent begrüßen die Zeitersparnis, die die Digitalisierung ermögliche, 78 Prozent freuen sich über eine flexible Arbeitsorganisation, bedingt durch die Jobwelt 2.0. In anderen Zahlen ausgedrückt: Vier von fünf der befragten Handwerksbetriebe zeigen sich in Sachen Digitalisierung generell aufgeschlossen, zwei Drittel nehmen sie als Chance wahr.

Neues Datenschutzrecht

In allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gelten ab dem 25.05.2018 neue Datenschutzregelungen. Handwerksbetriebe und -organisationen müssen sicherstellen, dass sie bis zum genannten Datum die erforderlichen Anpassungen vornehmen. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hilft dabei und hat die wichtigsten Aspekte des neuen Datenschutzrechts anschaulich aufbereitet: mit Mustern, Checklisten und Beispielfällen zu vielen Themen. Außerdem hat der ZDH einen Leitfaden herausgegeben, der das neue Datenschutzrecht skizziert und verrät, was Betriebe künftig zu beachten haben. Alle wichtigen Informationen zu den Neuerungen im „Datenschutz für Handwerksbetriebe“ gibt es hier!

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