Im Netzwerk zum Erfolg

Den besten Kundenservice bieten – das klappt besonders gut, wenn sich Fachleute zusammentun und sowohl ihr Know-how wie auch ihre Leistungen kombinieren. Das Netzwerk „PaderHaus“ wurde mehrfach ausgezeichnet. 

Gemeinsam stark

Fliesenlegermeister Matthias Husemann hat sich mit seinem Betrieb der PaderHaus GmbH & Co. KG angeschlossen. Mit Handwerkern anderer Gewerke profitiert er von der Kooperation, denn gemeinsam können Großprojekte gestemmt und aufwendige Werbemaßnahmen umgesetzt werden.

Ob Bäder, Böden oder Terrassen – Fliesenlegermeister Matthias Husemann und sein Team realisieren alles rund um die Fliese in Haus und Wohnung. Das Fachliche seines Gewerks hatte den 52-Jährigen schon früh fasziniert, sodass er vor 25 Jahren seinen Meister machte und zugleich den Sprung in die Selbstständigkeit wagte. „Ich wollte unbedingt eigene Ideen umsetzen und mein eigener Herr sein“, erklärt der Handwerker. Mit drei Mitarbeitern und einem Lehrling konnte sich Fliesen Husemann aus Paderborn am Markt etablieren.

Wir können große Projekte gemeinsam sehr gut umsetzen.

Lösungen aus einer Hand
Seit rund 13 Jahren ist Husemann zudem Mitglied der PaderHaus GmbH & Co. KG. Es ist ein 2002 gegründetes Netzwerk in Paderborn, das Handwerker aus verschiedenen Gewerken vereint. Ziel ist es, Kunden Lösungen aus einer Hand und mit einem Ansprechpartner anzubieten. Und zwar zum Thema Renovierung, Sanierung und Modernisierung. „Das Tolle daran ist, dass wir auf diese Weise große Projekte gemeinsam sehr gut und mit wenig Reibungsverlusten umsetzen können. Wie etwa Kompletthaussanierungen über mehrere Etagen“, erklärt Matthias Husemann.

 

Professionell dank gebündelten Know-hows
Zudem hat sich die PaderHaus GmbH & Co. KG auf die Fahne geschrieben, mit ihrem gebündelten Know-how Kunden professionell zu beraten – von der perfekten Funktionalität von Arbeitsräumen über das komplette Einrichten von Traumhäusern bis hin zu stimmigen Material-, Licht- und Farbkonzepten. Damit der gemeinsame Schulterschluss zur Zufriedenheit der Kunden gewährleistet werden kann, bilden sich die Handwerker, darunter Maler, Dachdecker, Fensterbauer und Tischler, weiter und treffen sich alle drei Wochen zum Austausch. „Dabei geht es im Wesentlichen um die aktuellen Projekte, um neue Kundenanfragen oder auch um den Auftritt bei Messen“, sagt PaderHaus-Mitglied Husemann.

Aktuell gibt es elf Partnerbetriebe
Ein weiterer wichtiger Punkt sind gemeinsame Werbemaßnahmen. So fährt aktuell etwa ein Linienbus mit einer PaderHaus-Werbung durch Paderborn. „Als Einzelbetrieb ist es schwer, so etwas allein zu stemmen“, betont Husemann. „Das Geld dafür wird in der Kooperation unter den Mitgliedern umgelegt.“ Generelle Voraussetzung des Netzwerks ist es, dass alle Betriebe von einem angemessenen Aufwand-Nutzen-Verhältnis profitieren. Aktuell gibt es elf Partnerbetriebe in der PaderHaus GmbH & Co. KG, für neue Mitglieder ist die Kooperation jedoch stets offen. Dass das Konzept gut ist und sich trägt, zeigt sich nicht zuletzt auch an diversen Auszeichnungen, die PaderHaus bereits bekam.

Kooperationspartner im Netz finden

Eine mögliche Unterstützung bei der Suche nach Kooperationspartnern bietet der Zulieferkatalog des Deutschen Handwerks unter www.zulieferkatalog.de. Dort können sich Handwerksunternehmen eintragen und bei Kunden wie potenziellen Partnern auf sich aufmerksam machen. Die Einträge werden von der Handwerkskammer überprüft.

Je intensiver die Zusammenarbeit mit anderen Partnern ist, desto mehr sollte schriftlich festgehalten werden. Wichtig: Punkte wie Umgang mit Kunden und Reklamationen, Gewinnaufteilung, Haftung sowie Vorfinanzierung.

Häufen sich die Projekte, sollte über die Gründung einer Firma nachgedacht werden. Je nach strategischer Ausrichtung gibt es die Wahl zwischen verschiedenen Rechtsformen, wie Personen- und Kapitalgesellschaften, Mischformen sowie e. V., eG und EWIV.

Für alle Partner gilt es, sich einige Grundsätze vor Augen zu führen. Das übergeordnete Ziel ist dabei, dass eine Kooperation für alle Beteiligten immer eine Win-win-Situation sein muss.

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