Gut zu wissen

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  • Digitales Handwerk: Betriebe sind zunehmend online
  • Internationale Handwerksmesse in München
  • Arbeitsunfähigkeit: wann eine Auszeit angesagt ist
  • Broschüre zur altersgerechten Arbeitsgestaltung

Mobile Handwerkersuche

Die Digitalisierung schreitet auch im Handwerk weiter fort. Neben interessanten neuen Werkzeugen biete sie Ansatzpunkte zur Optimierung betrieblicher Abläufe, der Wertschöpfungs- und Marktprozesse sowie zur Fortentwicklung der eigenen Geschäftsmodelle, begründete Hans Peter Wollseifer, Präsident beim Zentralverband des Deutschen Handwerks, jüngst diese Entwicklung. So präsentieren sich laut einer aktuellen Studie der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft mbH bereits 85 Prozent aller Handwerksbetriebe in Deutschland mit eigener Website. Der Großteil bietet darauf ein Kontaktformular für Kunden an. Die wiederum sind online besonders aktiv: 53 Prozent suchen per Smartphone und Tablet nach dem passenden Handwerker, informieren sich über Leistungen und Preise und vergeben Aufträge. Das ergab eine mehrjährige Analyse der Online-Plattform MyHammer.
Wie Ihr Betrieb von der Digitalisierung profitiert und wie eine gute Unternehmenshomepage aussieht, erfahren Sie hier in profil.

Krank – und trotzdem zur Arbeit

Immer mehr Arbeitnehmer kommen krank zur Arbeit.

Wer arbeitsunfähig ist, gehört nach Hause – sonst drohen Konsequenzen.

© Catalin205/iStock

Immer mehr Arbeitnehmer kommen krank zur Arbeit. Etwa die Hälfte der Deutschen arbeitet, wenn die Symptome nicht allzu schwerwiegend sind. Die Gründe dafür, in der Firma zu erscheinen, obwohl man sich schlecht fühlt, sind unterschiedlich. Die meisten Kranken plagt das schlechte Gewissen, den Kollegen mehr Arbeit aufzubürden, oder die Furcht davor, dass sich während ihrer Abwesenheit zu viel Arbeit anhäuft. Auch die Angst um den Arbeitsplatz spielt eine Rolle.
Laut Arbeitsrecht sind Arbeitnehmer allerdings dazu verpflichtet, die Arbeit auszusetzen, wenn sie arbeitsunfähig sind, wenn die Arbeit der Heilung schadet oder wenn sie an einer ansteckenden Krankheit leiden. Folge einer Nichtbeachtung kann im Extremfall die Verweigerung der Lohnfortzahlung bei einer verlängerten Arbeitsunfähigkeit sein, da die Krankheit nicht mehr unverschuldet ist. Mehr zum Thema Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall finden Sie auf der Homepage der IKK classic.

Broschüre zur alterns- und altersgerechten Arbeitsgestaltung

Der Anteil älterer Beschäftigter in den Belegschaften steigt kontinuierlich an. Zugleich rücken immer weniger junge Menschen auf den Arbeitsmarkt nach. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Rahmenbedingungen für eine längere Lebensarbeitszeit zu gestalten. Hier setzt die neue Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) „Alterns- und altersgerechte Arbeitsgestaltung“ an. Fazit: Arbeit lässt sich für jedes Alter gut gestalten. „Alterns- und altersgerechte Arbeitsgestaltung – Grundlagen und Handlungswissen für die Praxis“; ISBN: 978-3-88261-216-5.

Ein PDF der BAuA: Praxis können Sie hier direkt herunterladen ...

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Bildnachweis Headergrafik: © Hero Images/Getty Images


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