Krankenstandsanalyse

Gesunde Mitarbeiter sind das wichtigste Gut eines Betriebes. Leider sorgen Stress, hohe Arbeitsbelastung, Grippewellen oder Unfälle dafür, dass Arbeitnehmer ausfallen. Die IKK classic hat den Krankenstand ihrer Versicherten analysiert. Sehen Sie hier die zentralen Zahlen auf einen Blick.

Mehr kranke Mitarbeiter

Für Betriebsinhaber ist jeder fehlende Mitarbeiter einer zu viel. Ein hoher Krankenstand verursacht erhebliche Kosten und zwingt zum Improvisieren. Für die gesunden Mitarbeiter bringt er Mehrbelastungen mit sich, sie fühlen sich überlastet, fallen im schlimmsten Fall ebenfalls wegen gesundheitlicher Probleme aus – ein Teufelskreis.

Die IKK classic hat den Krankenstand ihrer Versicherten analysiert und einen Anstieg festgestellt. Die aktuelle Analyse basiert auf den Arbeitsunfähigkeitsdaten von mehr als 1,6 Mio. berufstätigen Versicherten. Bei den IKK-Versicherten insgesamt ist der Krankenstand im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr von 4,9 Prozent auf 5,1 Prozent gestiegen. Im Handwerk ist ein ähnlicher Trend zu sehen: Hier stieg der Krankenstand ebenfalls um 0,2 Prozent (von 5 auf 5,2 Prozent).

Krankheitspanorama im Handwerk

Die Hauptkrankheitsarten im Handwerk bleiben im Jahresvergleich bestehen: Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems, Verletzungen und Vergiftungen, Krankheiten des Atmungssystems sowie psychische und Verhaltensstörungen. So verteilen sich die Ausfalltage auf die Hauptkrankheitsarten:

Grafik Krankenstand

Zahl der Arbeitsunfälle gesunken

Eine erfreuliche Nachricht: Die Zahl der Arbeitsunfälle im Handwerk ist gesunken – von 8,1 Prozent auf 7,6 Prozent. Auch die Gesamtunfallquote ist zurückgegangen: von 17,6 Prozent im Jahr 2014 auf immerhin 17 Prozent im Folgejahr.

Bei den erwerbstätigen IKK-Versicherten insgesamt ist eine ähnlich positive Entwicklung zu verbuchen. Es gab 0,4 Prozent weniger Arbeitsunfälle (2014: 6,4 Prozent; 2015: 6 Prozent). Die Gesamtunfallquote lag 2014 bei 15,1 Prozent, ein Jahr später bei 14,5 Prozent.

 

Hauptkrankheitsarten in den Gewerbegruppen

Krankheitsarten

Krankheitsarten

Krankheitstage leicht gestiegen

Im Schnitt waren die IKK-Versicherten im Jahr 2015 rund 18,6 Tage krankgeschrieben (2014 waren es etwa 17,8 Tage). Der Anteil von Langzeiterkrankungen von mindestens sechs Wochen sank dagegen leicht von 44,4 Prozent (2014) auf 42,9 Prozent (2015). Versicherte aus dem Handwerksbereich fehlten im Jahr 2015 rund 19,2 Tage im Betrieb aufgrund von Krankheit, 2014 war es über einen Tag weniger (18,1 Tage). Auch hier gab es weniger Langzeitkranke: Lag die Quote 2014 noch bei 48,7 Prozent, ging sie im Jahr darauf auf immerhin 47,3 Prozent herunter.

Das Bau-/Ausbaugewerbe ist nach wie vor am stärksten betroffen.

Das Bau-/Ausbaugewerbe ist nach wie vor am stärksten betroffen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement zahlt sich aus

Arbeitgeber können etwas dafür tun, um den Krankenstand im Betrieb zu senken. Erfolgreiche Unternehmen und Handwerksbetriebe fördern die Gesundheit ihrer Beschäftigten mit einem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM).

Arbeitsbedingte körperliche Belastungen, Stressbewältigung, Ernährung und Suchtprävention – das betriebliche Gesundheitsmanagement der IKK classic orientiert sich am Bedarf des jeweiligen Unternehmens und bietet vielfältige Angebote, um die Gesundheit der Beschäftigten in die betrieblichen Managementprozesse aufzunehmen und den Krankenstand niedrig zu halten.

Auch sonst zahlt sich die Investition in die Gesundheit Ihrer Beschäftigten aus: Der BGM-Bonus der IKK classic belohnt Ihr Engagement finanziell und unterstützt Ihren Einstieg in ein qualitätsgesichertes und nachhaltiges betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gesundheitsmanager der IKK classic beraten Sie gern: Schicken Sie eine Mail an bgm@ikk-classic.de oder rufen Sie an unter 0800 045 5400 (kostenlos).

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