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  • Onlinerechner: So machen Sie Geld mit überschüssigem Strom
  • Drohnen: technische Hilfe für Dachdecker
  • Nachfolge: Mehr Frauen sollen Betriebe übernehmen

Onlinerechner für den Strom

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat einen neuen Onlinerechner entwickelt. Er hilft Firmen bei der Kalkulation ihrer Erlöse, die sie durch das Einspeisen von überschüssigem Strom in das Netz erzielen. Der Nutzer schätzt die Höhe der in seinem Unternehmen vorhandenen verschiebbaren Stromlasten ab und gibt sie in den Onlinerechner ein. Um diesen „Stromüberschuss“ abschätzen zu können, sollte sich der Betrieb an der Leistungsaufnahme der laufenden Prozesse orientieren und daran, wie stark diese Prozesse variieren. Als Ergebnis erhält der Arbeitgeber die Erlöse angezeigt, die er in den vergangenen vier Quartalen für die Vermarktung seiner flexiblen Stromlast erhalten hätte. Auf diese Weise sind Rückschlüsse möglich, welchen finanziellen Vorteil der Betrieb in etwa durch das Einspeisen der Energie in das Stromnetz künftig erzielen könnte.

Zum Rechner geht es hier.

Drohnen für Dachdecker

Drohnen für Dachdecker

© dpa Picture-Alliance / fotototo

Drohnen aus dem Modellbau-Bereich: Bislang eher als Männer-Spielzeug bekannt, werden sie immer häufiger auch im Handwerk eingesetzt, um beispielsweise Schäden an Dächern und Fassaden aufzuspüren. Diese Technik spart Zeit und Kosten. Dachdecker benötigen für eine Begutachtung der Lage in der hergebrachten Form oft nicht nur eine Leiter, sondern auch einen Hubwagen oder sogar ein Gerüst. Zwei bis drei Tage kann das Verfahren auf diese Weise dauern. Mit einer Drohne brauchen Handwerker dafür maximal zwei bis drei Stunden. Das Bild der Kamera wird auf das Display eines Smartphones übertragen. Eine entsprechende App kann kostenlos heruntergeladen werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, Filme oder Fotos aufzunehmen. Während Drohnen vor zehn Jahren noch rund 15.000 Euro gekostet haben, gibt es mittlerweile bereits Modelle ab 300 Euro.

Nachfolge ist weiblich

Betriebsnachfolger sind meist männlich. Nur wenige Unternehmen werden von Frauen weitergeführt. Ein Nationaler Aktionstag am 14. Juni 2016 soll weibliche Nachfolger unterstützen. Die Veranstaltung wird von der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) in Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium koordiniert. Gesucht werden noch Akteure, die sich mit einer Veranstaltung an dem Tag beteiligen wollen. Interessierte Betriebe können sich per E-Mail bei der bga melden.

Geplant ist ein überregionales Infotelefon für Nachfolge- oder Übergabeinteressierte. Die Telefonnummer wird kurz vor dem Aktionstag veröffentlicht. Sie finden diese und einen Veranstaltungskalender hier.

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