Gut zu wissen

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  • Belegablage: neue Muster für die Dokumentation
  • Arbeitssicherheit: eine gute Plaung verhindert Unfälle
  • Energielabel: Produktdatenbank hilft bei der Übersicht

Sicherheitsrisiken besser erkennen

Immer wieder kommt es auf Baustellen zu Arbeitsunfällen. Eine gute Planung kann sie verhindern. Davon ist die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) überzeugt. Mit dem „Basischeck sichere Baustelle“ stellt sie deshalb eine übersichtliche Handlungshilfe für kleine und mittlere holz- und metallverarbeitende Unternehmen zur Verfügung. Die Liste enthält wesentliche Informationen zur sorgfältigen Planung und sicheren Ausführung von Bau- und Montagearbeiten. Betriebe sollen mit ihrer Hilfe Vorgaben aus Rechtsvorschriften besser umsetzen können und mögliche Sicherheitsrisiken vorher erkennen.

Die Checkliste ist bei der BGHM abrufbar:
www.bghm.de

Muster für die Belegablage

Belegaablage, Aktenordner

© Creatas Image/Thinkstock

Seit etwa einem Jahr müssen Unternehmen verstärkt auf ihre Dokumentation im Arbeitsalltag achten. Das fordert die Finanzverwaltung in den „Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“, kurz GoBD. Vor allem die Belegablage ist betroffen. Je nach Komplexität, Volumen und IT-Einsatz kann es sehr unterschiedliche Anforderungen an die Gestaltung der Ablage und den Umfang ihrer Dokumentation geben.

Besonders für kleine und mittelständische Betriebe eine Herausforderung. Sie buchen häufig nicht täglich oder zumindest nicht sehr zeitnah – ihre Nachweise müssen aber dennoch lückenlos sein. Hilfe bietet ein Muster zur Verfahrensdokumentation, das die AWV (Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e. V., Eschborn) entwickelt hat. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat sich an der Erstellung beteiligt und stellt auf seiner Internetseite verschiedene Versionen zur Verfügung.

Mehr Informationen:  
www.zdh.de

 

Energielabel auf Knopfdruck

Heizgeräte und Warmwasserbereiter müssen seit September vergangenen Jahres ein Energieeffizienzlabel tragen. Bei Verbundanlagen, die aus mehreren Komponenten verschiedener Hersteller bestehen, gibt es allerdings keine vorgefertigten Aufkleber. Die Energieeffizienz muss abhängig von den verbauten Komponenten berechnet werden. Der Handwerker sollte bei der Angebotserstellung deshalb auch die Erstellung eines Labels berücksichtigen.

Das gehört zu seiner Informationspflicht dem Kunden gegenüber. Eine Missachtung kann ein Bußgeld nach sich ziehen. Damit das nicht passiert, hat der Spitzenverband der Gebäudetechnik (VdZ) ein Hilfsmittel erstellt. Gemeinsam mit Energieverbänden wurde eine zentrale Produktdatenbank aufgebaut, in der Hersteller Daten zu ihren Geräten einbinden. Auf Knopfdruck können Handwerker so das Energielabel von Verbundanlagen erstellen.

Mehr Informationen:  
www.heizungslabel.de

 

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