Expertentipps zur nächsten Grippewelle

Sie haben abgestimmt. Unsere Expertin antwortet. Gesundheitsmanagerin und Sportwissenschaftlerin Manuela Nagel erklärt, was Arbeitgeber tun können, damit möglichst viele Mitarbeiter die nächste Erkältungswelle gesund überstehen.

So bleiben Ihre Mitarbeiter gesund

Die IKK-classic-Gesundheitsexpertin Manuela Nagel gibt Tipps, damit sich die Ansteckungsgefahr in Büroräumen und Werkstattbereich möglichst in Grenzen hält:

Die beste Maßnahme gegen die nächste Erkältungswelle ist die Vorsorge. Vitamin C und Zink stärken das Immunsystem, eine ausgewogene Ernährung hält die Mitarbeiter fit. Als Zeichen können Arbeitgeber regelmäßig Obst für ihr Team zur Verfügung stellen.

Um eine Ansteckung unter den Mitarbeitern möglichst zu vermeiden, können Betriebsinhaber Desinfektionsbehälter aufstellen. Räume zudem am besten regelmäßig lüften – drei- bis viermal täglich.

 

Viel trinken vermeidet das Austrocknen der Schleimhäute und verbessert damit die Abwehrfunktion gegen Krankheitserreger. Auch die Luft darf nicht zu trocken sein, deshalb die Räume nach Möglichkeit nicht überheizen.

 

Die besten Maßnahmen nützen nichts, wenn die Mitarbeiter nicht darüber informiert werden. Aushänge am schwarzen Brett, betriebliche Rundschreiben und Broschüren können als Quelle für Vorbeugemaßnahmen genutzt werden.

 

Erkrankte Mitarbeiter bleiben im Idealfall zu Hause. Aus diesem Grund sollten Arbeitgeber auch aktiv auf Angestellte zugehen, die mit Halsschmerzen und laufender Nase zur Arbeit gekommen sind – und diese nach Hause schicken.

Stephan Linger

IKK-Experte Stephan Lingner beantwortet Fragen rund um die Sozialversicherung.

© Harald Krieg/bildwerkeins - paul walther

Tipps zur Sozialversicherung: Was ändert sich 2016?

Durch Gesetzesänderungen kommen im neuen Jahr auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer einige wichtige Neuerungen zu. IKK Experte Stephan Lingner erklärt welche:

Was verbirgt sich hinter der sogenannten Bestandsprüfung?

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen Meldungen der Arbeitgeber ab kommenden Jahr mit ihrem Datenbestand abgleichen und prüfen. Begonnen wird ab 1. Juli 2016 mit den Meldungen zum Beschäftigungsverhältnis. Bei Unstimmigkeiten werden fehlerhafte Meldungen maschinell zur Nachbesserung an den Absender zurückgegeben und nicht mehr in der eigenen Sachbearbeitung aufgeklärt.

 

Was ändert sich bei der Rückmeldung zum Erstattungsbetrag?

Ab 1. Januar 2016 erhalten Arbeitgeber eine maschinelle Rückmeldung über Abweichungen zwischen dem von der Umlagekasse festgestellten und dem ursprünglichen Erstattungsbetrag des Antrags. Neben Änderungsgründen wird ab diesem Zeitpunkt auch der Name, die Telefonnummer, die Faxnummer und die E-Mailadresse des zuständigen Sachbearbeiters mitgeteilt.

 

Was müssen Arbeitgeber künftig bei der UV-Jahresmeldung beachten?

Die Unfallversicherungsdaten werden künftig nicht mehr an die originäre Entgeltmeldung gekoppelt. Ab Januar ist stattdessen für jeden im Vorjahr in der Unfallversicherung versicherten Beschäftigten eine separate UV-Jahresmeldung zu erstatten. Als Meldezeitraum gilt dabei das komplette Kalenderjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember.

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